Die Formulierung sollte gestrichen werden, weil eine gesonderte statistische Ausweisung von Schüler*innen mit Förderschulabschluss zu einer dauerhaften Kategorisierung führen kann, ohne dass daraus unmittelbar ein pädagogischer oder bildungspolitischer Mehrwert entsteht. Ziel sollte vielmehr sein, Bildungswege und Übergänge aller Schüler*innen differenziert abzubilden und dabei insbesondere sichtbar zu machen, an welchen Stellen Bildungsbiografien gelingen oder Barrieren entstehen. Eine separate Kennzeichnung über den Förderschulabschluss birgt dagegen die Gefahr einer zusätzlichen Stigmatisierung.
| Antrag Landtagswahlprogramm: | Bildung – von der Kita bis zum Beruf |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Annabell Louisa Pescher (KV Flensburg) |
| Status: | Geprüft |
| Verfahrensvorschlag: | Erledigt durch: 1.1-588 |
| Eingereicht: | 21.09.2026, 15:52 |