In dem ursprünglichen Text wird Schulen die Möglichkeit eingeräumt, längeres gemeinsames Lernen zu erproben. Wir öffnen damit keine Strukturdebatten oder zwingen Schulen etwas auf, was sie z.B. räumlich nicht leisten können. Der Text ist daher noch einmal dahingehend zugespitzt, dass es sich ausdrücklich um ein freiwilliges Angebot an interessierte Schulen handelt. Zudem ist es nicht unbedingt notwendig im Text eine exakte Klassenstufe (egal ob 6 oder 10 oder 13) zu nennen. Man könnte sich bspw. eine Grundschule und eine Gemeinschaftsschule (mit oder ohne Oberstufe) vorstellen, die im Sinne dieser Modellversuche erstmalig ein wirklich gemeinsames Lernen ohne Schulwechsel erproben möchte. Da sich Ressourcen stark unterscheiden, sollte die Klassenstufe hier nicht festgesetzt werden. Trauen wir den Schulen zu, dass sie vor Ort die richtigen Ideen und Einschätzungen zur Machbarkeit haben und lassen wir sie ausprobieren.
| Antrag Landtagswahlprogramm: | Bildung – von der Kita bis zum Beruf |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Frederic Meyer (KV Kiel) |
| Status: | Geprüft |
| Verfahrensvorschlag: | Erledigt durch: 1.1-222-3 |
| Eingereicht: | 29.09.2026, 20:00 |