Der zukünftig im Rahmen des Klimawandels zunehmende Kühlbedarf im Gebäudebereich wird im Programm unter „1.3.1 Prävention stärken“ adressiert. Hierbei steht allerdings der Bewohner- und Patientenschutz im Vordergrund.
Dass innerstädtische Bereiche sich schon heute häufig stärker aufwärmen als die ländliche Umgebung ist hinlänglich bekannt, dazu tragen prinzipbedingt unter anderem auch klassische Klimaanlagen bei. Insofern ist die verstärkte Nutzung von diesen zur Gebäudekühlung, auch wenn Sie mit erneuerbarem Strom betrieben werden, nicht frei von Problemen.
Da es durchaus andere technische Lösungen wie oberflächennahe geothermische Systeme oder kalte Netze gibt, sollten diese zu mindestens Erwähnung finden. So erarbeitet bspw. auch das LFU, als eine einem grünen Ministerium unterstehende Behörde, Leitfäden zur Nutzung der oberflächennahen Geothermie für Heiz und Kühlzwecke (letzte Fassung ca. 2013?, zurzeit in überarbeiteter Version in der Verbändeanhörung).
Gerade bei Gebäudetypen/Gebäudekomplexen die über relativ ausgeglichene Kühl- und Heizlasten verfügen (wie insbesondere Krankenhäuser) können solche Ansätze auch wirtschaftlich attraktiv sein, da man sowohl Heiz- als auch Kühlbedarfe mit einem System decken kann.
Hinsichtlich der Platzierung im Kapitel Wärmewende, könnte der zusätzliche Absatz ggf. auch zwischen den bisherigen Absätzen 1 und 2 sinnvoll sein, dann würde der bisherige Abschluss erhalten bleiben.